top of page

Warum Rebranding kein Rückschritt ist

  • Autorenbild: Nina Huber
    Nina Huber
  • 16. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

„Was, wenn ich danach wieder nicht zufrieden bin?“ Diese Frage höre ich oft. Und sie ist nachvollziehbar. Viele Unternehmerinnen haben bereits investiert. In ein Logo, eine Website, vielleicht sogar ein ganzes Branding. Und jetzt stehen sie wieder an einem Punkt, an dem es nicht mehr passt.


Das fühlt sich nicht nach Fortschritt an, sondern nach Zweifel. Nach Unsicherheit. Manchmal sogar nach Versagen. Aber genau hier liegt der Denkfehler. Rebranding ist kein Rückschritt, sondern ein Zeichen von Wachstum.



Das Rebranding für den Badmintonverein USC Attergau. Das alte und neue Logo gegenübergestellt.
Rebranding für den Badmintonverein USC Attergau © Minna Studio


Rebranding heißt nicht, dass dein altes Branding falsch war

Rebranding ist kein Eingeständnis eines Fehlers. Es ist ein Zeichen von Entwicklung.


Denk an dich selbst vor ein paar Jahren:

  • andere Kleidung

  • andere Frisur

  • andere Sprache

  • andere Haltung


War das falsch? Oder war es einfach der Zahn der Zeit? Ohne diese Phase wärst du heute nicht hier. Ohne dein damaliges Branding gäbe es dein heutiges Business nicht.





"Wachstum macht Vergangenes nicht schlecht. Es ist eine logische Evolution."

- Nina Huber





Der Wunsch nach „nur ein bisschen neu“ und warum er selten funktioniert

Viele Unternehmerinnen kommen mit dem Gefühl: „Eigentlich passt eh alles. Es braucht nur einen Feinschliff.“ Ein moderneres Logo. Ein bisschen frischere Farben. Eine neue Website – aber bitte auf der alten Basis.


Das Problem: Branding funktioniert nicht in Einzelteilen. Wenn Strategie, Positionierung, Sprache, Bilder und Design nicht zusammenpassen, hilft kein Austausch einzelner Elemente. Die Gesamtwirkung bleibt unstimmig. Und genau deshalb arbeite ich nicht auf bestehenden Fleckenteppichen aufbauend. Nicht, weil ich radikal sein will, sondern weil ich aus Erfahrung weiß: Es bringt langfristig nichts.


Warum „nur ein neues Logo“ oft nicht reicht - und was wirklich fehlt, liest du hier.



Diverse Unterlagen im neuen Design. Flyer, Visitenkarte, Social Media Feed.
Rebranding für den Badmintonverein USC Attergau © Minna Studio


Warum ich Rebrandings immer von Grund auf neu denke

Die meisten Designerinnen setzen um. Ich tauche ein.


Meine Arbeit beginnt nicht beim Design, sondern bei dir:

  • deiner Persönlichkeit

  • deinen Werten

  • deinen Zielen

  • deinem Weg

  • deinem Charakter


Viele meiner Kundinnen glauben anfangs, sie brauchen nur einen kleinen Teil neu. Im Prozess merken sie erst, wie viel Tiefe gefehlt hat. Und genau dann passiert etwas Entscheidendes: Sie sehen sich selbst plötzlich klarer, als sie es je zuvor konnten. Nicht, weil etwas „hübscher“ ist. Sondern weil endlich alles zusammenpasst.


Was der Unterschied zwischen Marke, Branding und Markenidentität ist, erkläre ich hier genauer.




Was beim Rebranding nie verloren geht

Rebranding bedeutet nicht, dich neu zu erfinden. Es bedeutet, dich klarer zu zeigen.


Was immer bleibt:

  • deine Persönlichkeit

  • deine Haltung

  • deine Werte

  • deine Meinung

  • deine Ecken und Kanten

  • deine Geschichte


Sogar deine Vorlieben. Dein Lieblingsfarbton. Dein Lieblingstier. Das, was dich in deiner Kindheit geprägt hat. Ein gutes Rebranding löscht nichts davon aus. Es macht es sichtbar.



Illustration für Produkte. Babybody und Lätzchen für Spielernachwuchs.
Illustration und Produktdesign für den Badmintonverein USC Attergau © Minna Studio


Was sich wirklich verändert

Nach einem strategischen Rebranding berichten meine Kundinnen oft:

  • mehr Selbstvertrauen

  • ein klareres Auftreten

  • weniger Erklärungsbedarf

  • leichtere Marketing-Entscheidungen

  • ein neues Gefühl von Sicherheit


Viele erleben einen echten Aha-Moment: „Ich wusste gar nicht, dass mein Business so stark wirkt.“ Diese Klarheit entsteht nicht durch Design alleine. Sondern durch das bewusste Zurücksetzen auf Null und den Neuaufbau mit Substanz.




"Das Problem: Branding funktioniert nicht in Einzelteilen."

- Nina Huber




Rebranding nach Minna-Art ist unbequem und genau deshalb wirksam

Ich arbeite:

  • strukturell

  • tiefgehend

  • kompromisslos ehrlich


Nicht laut. Nicht trendgetrieben. Aber radikal in der Klarheit. Denn in 99,9 % der Fälle fehlt nicht der Feinschliff, sondern die Basis. Und genau dort setze ich an.




Fazit:

Rebranding ist kein Neuanfang, sondern ein Weitergehen. Rebranding heißt nicht, alles zu verwerfen. Es heißt, alles neu einzuordnen. Es ist kein Zeichen von Unsicherheit, sondern von Reife. Und wenn du spürst, dass dein Business weiter ist als dein aktueller Auftritt, dann ist Rebranding kein Rückschritt. Es ist der logisch nächste Schritt.


Wenn du dein Business nicht neu erfinden, sondern endlich stimmig zeigen willst, dann ist eine Projektanfrage der richtige nächste Schritt. Nicht für ein „Update“, sondern für Klarheit von Grund auf.





Wenn dich solche und ähnliche Themen rund um Branding interessieren, findest du mehr davon im MINNA Magazin.



Portrait von Nina Huber, Gründerin von Minna Studio

Über die Autorin: Nina Huber


Hi, ich bin Nina. Gründerin von Minna Studio.


Ich entwickle Marken für Unternehmerinnen, die nicht lauter werden wollen – sondern klarer. Mich interessieren keine Trends, sondern wie sich deine Marke nach dir anfühlt und wie sie dir im Alltag Arbeit abnimmt, statt neue Fragen aufzuwerfen. Branding ist für mich kein hübsches Außenbild, sondern ein strategisches Werkzeug für Sicherheit, Sichtbarkeit und Wachstum. Wie ich Marken strategisch entwickle, zeige ich dir hier.


Kommentare


bottom of page